
Blog-Serie: Teil 5
Psychotherapie als Selbstzahler:in – Eine gute Alternative?
Die Entscheidung, Psychotherapie als Selbstzahler:in zu beginnen, kann eine attraktive Option sein, um schneller Hilfe zu erhalten. Du musst die Kosten selbst tragen, aber es gibt einige Vorteile, die diese Entscheidung für dich erleichtern können.
Vorteile der Selbstzahler-Therapie
1. Kurze Wartezeiten und schneller Zugang
Wenn du dich dazu entscheidest, die Kosten für deine Therapie selbst zu tragen, hast du einen großen Vorteil: Du kannst in der Regel ziemlich zeitnah mit der Therapie beginnen. Du musst nicht lange warten, bis du deinen ersten Termin hast. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn du dringend Hilfe brauchst.
2. Flexibilität bei der Therapieplanung
Als Selbstzahler:in hast du oft mehr Einfluss auf die Planung der Sitzungen. Die Termine können zeitlich und inhaltlich flexibel gestaltet werden – entsprechend deinen Bedürfnissen. So erhältst du eine individuellere Unterstützung, die deinem Tempo entspricht.
3. Du behältst die Kontrolle über deine Daten
Ein weiterer Vorteil ist, dass deine Daten nicht an deine Krankenkasse weitergegeben werden. Es wird oft diskutiert, dass psychische Erkrankungen bei einem späteren Job- oder Krankenkassenwechsel zu Problemen führen können. Das ist zwar nicht immer der Fall, aber es ist beruhigend zu wissen, dass deine Therapie deine private Angelegenheit bleibt. Im Großen und Ganzen behältst du die Kontrolle darüber, welche Informationen du mit anderen teilen möchtest und kannst deine Therapie als eine sehr persönliche Unterstützung betrachten.
Überlegungen, die dir helfen, die richtige Entscheidung zu treffen
1. Kosten im Blick behalten
Die Preise für eine Sitzung können je nach Therapeut:in variieren. Setze dich mit der Frage auseinander, wie viel du bereit bist, für eine Sitzung und für die gesamte Therapie auszugeben. Manchmal hilft es, sich bewusst zu machen, wie viel du zum Beispiel für Dinge ausgibst, die dir wichtig sind – wie ein neues Smartphone oder andere größere Anschaffungen. Wenn du die Kosten als Investition in deine eigene Gesundheit betrachtest, wirst du feststellen, dass dies langfristig zu einer erheblichen Verbesserung deines Wohlbefindens führen kann.
2. Verständnis über die Behandlung gewinnen
Therapeut:innen sind verpflichtet, dich über die Kosten und den Ablauf der Therapie aufzuklären. Es lohnt sich, nachzufragen, um ein gutes Verständnis für den gesamten Prozess zu bekommen. So bist du von Anfang an gut informiert und kannst die Therapie entspannt angehen.
3. Zahlungsoptionen prüfen
Manche Therapeut:innen bieten Ratenzahlungen oder andere flexible Zahlungsmöglichkeiten an. Wenn du dir unsicher bist, welche Optionen es gibt, frag ruhig nach – oft gibt es Lösungen, die dir entgegenkommen können.
4. Langfristige Perspektive einnehmen
Auch wenn die Kosten zunächst hoch erscheinen, betrachte sie als Investition in deine Lebensqualität. Eine gezielte Therapie kann dir helfen, deine Ängste und Stress abzubauen, was langfristig zu mehr Zufriedenheit und Lebensfreude führt. Dein Wohlbefinden ist es wert!
Du hast die Wahl
Die Entscheidung für eine Psychotherapie – ob als Selbstzahler:in oder über andere Wege – ist ein wichtiger Schritt. Im nächsten Beitrag nehmen wir uns die Zeit, noch einmal bewusst zu reflektieren, welche Option am besten zu dir und deiner aktuellen Situation passt.

Hallo, ich bin Barbara Leppelt
Ich blogge über mentale Gesundheit, weil mir ein gesundes Arbeits- und Lernumfeld sowie eine Gesellschaft am Herzen liegen, in der wir uns gegenseitig unterstützen und psychische Gesundheit genauso wichtig nehmen wie körperliche.
Ich begleite Menschen wie dich dabei, den Druck aus Alltag, Studium und Beruf zu nehmen, um wieder mehr Leichtigkeit und Ausgeglichenheit zu finden. Gemeinsam schauen wir, wie du besser für dich sorgen kannst – ohne das Gefühl zu haben, andere im Stich zu lassen.
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