Psychotherapie | Essen-Werden

Weltfrauentag 2025: Selbstermächtigung im Alltag

Weltfrauentag – was bedeutet das für mich?

Viele reden von großen Visionen, von Empowerment – Selbstermächtigung –  und Kämpfen für Gleichberechtigung. Aber ich frage mich: Wie viele Frauen sind heute einfach nur damit beschäftigt, den Haushalt zu schmeißen, sich auf Prüfungen vorzubereiten oder die Steuererklärung zu erledigen – und das alles, während sie sich selbst am meisten unter Druck setzen, um noch „mehr“ zu leisten?

Empowerment beginnt im Alltag

Das Motto des diesjährigen Weltfrauentags umfasst Rechte, Gleichheit und  Empowerment. Damit machen die  Vereinten Nationen deutlich, dass nicht nur strukturelle Veränderungen entscheidend sind. Denn gleichzeitig fängt echte Veränderung oft im Inneren an. Es sind auch vielen die kleinen Momente im Alltag, in denen wir uns entscheiden, nicht nur den Erwartungen zu folgen, sondern selbstbestimmt zu handeln. Wenn du dich entscheidest, eine Pause zu machen, obwohl noch so viel zu tun ist, oder wenn du nach der Arbeit einfach den Laptop zuklappst – auch das ist Selbstermächtigung. Du lässt dich nicht von den Erwartungen anderer – auch den verinnerlichten – leiten, sondern hörst auf dich und auf deine Bedürfnisse. Jeder kleine Schritt zählt.

Oft sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen

Vielleicht ist es der Moment, in dem du bei der Arbeit sagst: „Das reicht für heute“. Oder wenn du in einem Gespräch deine Meinung vertrittst, gerade dann, wenn du dich unsicher oder ängstlich fühlst. Immer dann, wenn du dich eben nicht von den Erwartungen anderer beeinflussen lässt, sondern deine eigenen Grenzen und die anderer respektierst, dann kann das die Chance für den Wandel sein, den du dir für die Welt wünschst.

Veränderung beginnt bei uns selbst

Es ist kann von Bedeutung sein, die kleinen Veränderungen bewusst wahrzunehmen, die du schaffst. Denn das, was du im Alltag tust, hat Einfluss auf die Welt um dich herum. Wenn du lernst, respektvoll mit dir selbst umzugehen, wirst du schließlich auch anderen gegenüber auf Augenhöhe begegnen. 

So tust du nicht nur dir selbst etwas Gutes, sondern kannst zu einem Modell für die Menschen um dich herum werden – vielleicht unbewusst, aber dennoch wirkungsvoll. Deine Entscheidungen, ob im Beruf, im Studium oder im Umgang mit anderen, können den Raum für Veränderungen schaffen. Du trägst dazu bei, dass Menschen in deiner Nähe achtsamer, respektvoller oder offener und lebendiger werden können. Veränderung passiert nicht nur durch große Aktionen, sondern durch die vielen kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen.

Heute ist ein guter Tag

Heute ist ein guter Tag, um das anzuerkennen: Wir können Veränderungen anstoßen. Alles beginnt mit den kleinen Entscheidungen, die wir heute bewusst für uns treffen − in den kleinen, unscheinbaren Momenten unseres Lebens. 

Wie kannst du heute einen Moment der Selbstbestimmung für dich schaffen?

Barbara Leppelt

Hallo, ich bin Barbara Leppelt​

Ich blogge über mentale Gesundheit, weil mir ein gesundes Arbeits- und Lernumfeld sowie eine Gesellschaft am Herzen liegen, in der wir uns gegenseitig unterstützen und psychische Gesundheit genauso wichtig nehmen wie körperliche.

Ich begleite Menschen wie dich dabei, den Druck aus Alltag, Studium und Beruf zu nehmen, um wieder mehr Leichtigkeit und Ausgeglichenheit zu finden. Gemeinsam schauen wir, wie du besser für dich sorgen kannst – ohne das Gefühl zu haben, andere im Stich zu lassen.

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