

Der „Blue Monday“: Dein Einstieg in eine gelungene Woche – so wird der Montag weniger stressig
Wie wäre es, den Blue Monday als Gelegenheit zu nutzen, ab sofort montags stressfreier in die Woche zu starten?
Fühlst du dich montags oft überfordert und unsicher, wie du die vielen Aufgaben der Woche bewältigen sollst? Besonders wenn der Job oder das Studium zusätzlich mit Stress und Druck behaftet ist, kann der Wochenstart schnell überwältigend wirken. Der dritte Montag im Januar, der sogenannte „Blue Monday“, wird sogar oft als der deprimierendste Tag des Jahres bezeichnet. Doch was, wenn du diesen „Blue Monday“ als Anlass nimmst, deinen Montag grundsätzlich zu überdenken und ihm mehr Energie und Klarheit zu verleihen? Statt den lieben langen Montag lang wie gewohnt auf Autopilot zu schalten und dich vom Stress des Wochenanfangs bestimmen zu lassen, könntest du kleine, aber wirkungsvolle Veränderungen ausprobieren, um den Montag zu einem Tag zu machen, der dir Energie gibt.
Der Schlüssel zu einem besseren Wochenbeginn liegt in der Vorbereitung – und du kannst schon vor dem Wochenende beginnen, dich mental auf einen ruhigeren, fokussierteren Montag auszurichten. Es muss nicht alles perfekt laufen, aber mit den richtigen Impulsen kannst du die Woche schon am Montag positiv gestalten.
1. Freitag: Den Grundstein für einen stressfreien Montag legen
Um montags gelassener zu starten, kannst du schon am Freitag anfangen, dich darauf vorzubereiten. Frag dich doch einmal, was wirklich noch vor dem Wochenende erledigt werden muss. Und was könnte vielleicht bis nächste Woche warten? Wenn du die Woche in kleinen Schritten planst, kannst du dir am Freitag schon Freiraum schaffen und den Druck verringern.
Praktische Tipps für den Freitag:
- Weniger planen, mehr loslassen: Überlege, welche Aufgaben noch erledigt werden müssen und welche du mit einem guten Gefühl auf nächste Woche verschieben kannst. Vielleicht hilft es dir, dir bewusst Platz für den Übergang ins Wochenende zu nehmen.
- Verzichte auf „Last-Minute-Aufgaben“: Der Freitag kann dir als Puffer dienen, um den Tag ohne Stress zu erleben. Vielleicht ist es genau das, was du brauchst, um deinen Montag klarer zu starten.
- Schaffe Ordnung: Ein aufgeräumter Arbeitsplatz kann dir helfen, den Tag strukturierter zu beginnen. Für viele Menschen ist das schon der erste Schritt, der um mehr Klarheit zu erlangen.
- Reserviere den Freitagnachmittag für dich: Setze Grenzen, indem du zum Beispiel deinen Abwesenheitsassistenten einschaltest: „Ich bin ab Montag wieder für Sie erreichbar.“ Gönn dir den Freitagnachmittag ohne schlechtes Gewissen!
- Etabliere kleine Rituale für einen klaren Abschluss: Ein bewusstes Ritual wie das Zuklappen des Laptops oder ein kurzer Wochenrückblick kann dir helfen, den Übergang ins Wochenende bewusst zu gestalten. Nimm dir einen Moment, um dir positive Gedanken zu setzen, etwa: „Das Wochenende gehört mir“ oder „Ich beende die Woche mit einem guten Gefühl“. Denn solche Rituale geben deinem Unterbewusstsein deutliche Signale und unterstützen es dabei, wirklich abzuschalten und zur Ruhe zu kommen.
2. Wochenende: Abschalten ohne schlechtes Gewissen
Das Wochenende ist deine Zeit zum Auftanken. Genauso wie dein Körper nach einem intensiven Training Erholung braucht, um sich zu regenerieren, zu stabilisieren oder sogar stärker zu werden, so benötigt auch dein Geist Pausen. Manchmal fällt es uns leichter, zur Ruhe zu kommen, wenn wir bewusst digitale Auszeiten nehmen und uns erlauben, einfach mal nichts zu tun.
So kannst du dein Wochenende bewusst gestalten:
- Digital Detox: Schalte das Diensthandy aus, lass die E-Mails ruhen, schalte die WhatsApp-Gruppen auf „stumm“ und gönne dir Offline-Zeit. Wie würde es sich anfühlen, einmal bewusst abzuschalten und diese Momente ohne Bildschirm zu genießen?
- Genießen statt planen: Du musst nicht alles durchorganisieren - vielleicht hilft es dir, ohne den üblichen Zeitdruck Aktivitäten nachzugehen, die dir Freude bereiten. Ein Spaziergang, ein gutes Buch oder einfach mal nichts tun - all das kann eine wertvolle Pause für deinen Geist sein.
3. So kannst du den Montag angenehmer gestalten
Der Montag muss nicht unbedingt ein stressiger Start in die Woche sein. Überlege dir, wie du den Montag in deinem Tempo beginnen kannst, ohne dich von der Hektik um dich herum anstecken zu lassen.
Praktische Tipps für einen sanften Wochenstart:
- Halte den Morgen frei: Wenn möglich, plane keine Meetings am Montagmorgen. Nutze diese Zeit, um in Ruhe anzukommen und dir einen sanften Start zu gönnen.Vielleicht kannst du dir bewusst die erste Stunde des Tages für dich reservieren.
- Persönliche Rituale: Welche kleinen Rituale könnten dir helfen, den Montag entspannt zu beginnen? Vielleicht eine Tasse Kaffee, ein inspirierender Song oder ein Moment der Stille?
- Beginne mit kleinen Aufgaben: Starte mit einer einfachen Aufgabe, die dir leicht fällt und dich positiv in den Tag bringt. Was könnte dir einen ersten kleinen Erfolg zu Beginn des Tages verschaffen? Was bringt dich zum Lächeln?
- Struktur gibt Halt: Wenn du deinen Arbeitsplatz vorher ordnest oder dich mit ein paar tiefen Atemzügen fokussierst, kann dir das den Start erleichtern.
4. Wenn der Montag trotzdem schwerfällt: Du bist nicht allein
Manchmal ist es schwer, den Montag mit Leichtigkeit zu beginnen. Das ist völlig in Ordnung. Vielleicht hilft ein Perspektivwechsel: Ein Gespräch mit Kolleg:innen oder ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause – was könnte dir in diesen Momenten helfen?
Kleine Schritte, große Wirkung
Der Start in die Woche muss nicht immer ein Kraftakt sein. Schon kleine Veränderungen und bewusste Selbstfürsorge können dir helfen, den Montag entspannter zu gestalten. Es ist wichtig, dir Pausen zu nehmen und den Druck loszulassen, immer alles alleine schaffen zu müssen. Überlege dir, welche kleinen Veränderungen für dich sinnvoll sind, um mehr Ruhe und Balance in deinen Wochenstart zu bringen.

Hallo, ich bin Barbara Leppelt
Ich blogge über mentale Gesundheit, weil mir ein gesundes Arbeits- und Lernumfeld sowie eine Gesellschaft am Herzen liegen, in der wir uns gegenseitig unterstützen und psychische Gesundheit genauso wichtig nehmen wie körperliche.
Ich begleite Menschen wie dich dabei, den Druck aus Alltag, Studium und Beruf zu nehmen, um wieder mehr Leichtigkeit und Ausgeglichenheit zu finden. Gemeinsam schauen wir, wie du besser für dich sorgen kannst – ohne das Gefühl zu haben, andere im Stich zu lassen.
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